Meine Historie
Meine ersten Bekanntschaften
mit einem Ottomotor stammen aus den 50er Jahren. Im Alter von 12 Jahren bewegte
ich ein Moped, eine NSU-Quikly auf nicht öffentlichen Gelände und
stellte schnell fest, dass der Blech - Rahmen meiner damaligen rüden Fahrweise
im Gelände nicht gewachsen war.
Mit 14 Jahren kaufte ich mir ein gebrauchtes Kleinkraftrad, eine Kreidler Florett,
damals mit "großem Nummerschild", welches ich mir nach dem Schulunterricht
und in den Ferien durch täglich harte Arbeiten in einer Glasfabrik leisten
konnte.
Dieses kleine Motorrad wurde schon vor dem Erhalt des Führerscheines "4"
mit 16 Jahren stark "frisiert", um u.a. den damaligen 30 PS VW-Käfern
zeigen zu können, wer "DER Herr im Haus" ist!
Seit dieser Zeit lebe ich nach dem Motto entweder eine Sache richtig anzupacken,
mit vollem Einsatz, oder dieses ganz zu lassen.
Während meiner
Schulzeit frisierte ich somit erfolgreich die 50 ccm Kleinkrafträder Kreidler-Florett
und war es nicht gewohnt bei Leistungsprüfungen überholt zu werden.
Am Ende der Schulzeit baute ich in einem VW-Cabrio einen Porsche-Motor und fuhr
damit zum Unterricht. Bei Regen nahm ich oft meine Lehrer mit nach Hause! Hierfür
durfte ich als erster Schüler unserer Schule in unserer Kleinstadt Bückeburg
mit Führerschein 1 + 3 dann den Verkehrsunterricht nach Lehrplan halten!
In meiner Bundeswehrzeit in Pinneberg und Bad Eilsen benutzte ich einen frisierten
Fiat 1500 CTS und einen Porsche Super 90-Cabrio zur schnellen Fortbewegung.
Meine damals 18 jährige Freundin , meine heutige Ehefrau, fuhr mit diesem
Porsche, des ex Sportpräsidenten Willi Daume, wöchentlich in die Berufsschule
in Bad Oeynhausen, dieses wäre auf die heutige Zeit bezogen einem Einfliegen
mit einem Hubschrauber vergleichbar
Der Zynki-Power-Prototyp
In dieser Zeit,
Mitte der 60er Jahre stieg ich auf BMW 1800 TI um, welchen ich ebenfalls selbst
frisierte, noch in Saugmotorversion mit 170 PS bewegte! Dieser wurde durch meine
erste Turboversion eines BMW 2000 TI mit anfänglich gut 300 PS ersetzt.
Auch diese Version wurde schon damals durch Verwendung von Kunststoffteilen
erheblich im Gewicht reduziert!
Mit der wenigen Leistung hatte ich es schwer gegen die 12 Zylinder-Ferrari und
andere Exoten der damaligen Zeit und beschloss im Alter von 19 Jahren den "Hammer"
schlechthin zu bauen!
Hieraufhin erstand mein in ganz Europa bekannter Super -Turbo 3300 ZYNKI - POWER!
(s. Foto!)

Inzwischen
war ich in eine andere Abteilung im Staatsdienst gewechselt und konnte so das
einmalige Projekt finanzieren. Bei meinem Projekt wurden keine Kompromisse gemacht,
sondern nur vom Besten genommen, Geld spielte keine Rolle!
In mehrjähriger Arbeit hatte ich meine Vorstellungen von einem Fortbewegungsmittel,
mit viel Leistung bei wenig Gewicht und reduzierten Verbrauch, verwirklicht!
Mitte der 70er Jahre stellte ich meinen Eigenbau der versammelten Fachpresse
(nachzulesen u.a. in Auto Motor Sport Heft 17 vom 18.8.76 mit Foto auf der Titelseite
und anderen Heften) in Hockenheim vor! U.a. gewann ich den Preis:
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"schnellstes
zugelassenes Auto auf Deutschlands Strassen"
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Der
"lange STUCK", Jochen Mass (damalige Formel 1 Fahrer) und andere bekannte
Rennfahrer trauten ihren Augen nicht, so eine Kombination von Hochleistungsteilen
in Eigenregie konstruiert und gefertigt konnten ihre Rennwagen nicht aufweisen!
Die Mechaniker der BMW -Truppe waren so beeindruckt, dass sie vergaßen
eine Halbwelle am stuckschen BMW festzuziehen, sodass dieser im Rennen ausfiel!
Die Konstruktion meines Prototyps
Das äußere Erscheinungsbild erinnert noch entfernt an einen BMW 1602 der 60er Jahre! Der große 6 Zylindermotor mit riesigem Turbolader (ähnlich dem heutigen KKK K 28) wurde als Mittelmotor -VORNE- eingebaut, sowie es heute im GT 1-Sportwagen-Prototyp PANOZ erfolgreich nachgebaut wird. Er sitzt 21cm weiter hinten als der 4 Zylindermotor. Man sitzt neben der Getriebeglocke. Zum schalten greift man etwas nach hinten. Das Getriebe wird mit einer 2 teiligen sehr kurzen Kardanwelle mit dem Sperrdifferenzial verbunden.
Die Power
Die Turbolader der Anfangszeit bezog ich bei dem Pionier Turbo-May in Hechingen,
welcher gute Beziehungen zu KKK pflegte und die Ford "Badewannen"
und Capris der Schwabengarage in Stuttgart mit annähernd 200 PS aufpustete!
Das Herz
Der verwendete Grundmotor stammte aus dem BMW 2500 ,einer damaligen 4türigen
Spitzen-Limosine!
Durch aufbohren auf 89 mm und einer Kurbelwelle mit 88,6 mm Hub erhielt man
einen Hubraum von 3306 ccm welcher für genügend Drehmoment im unteren
Drehzahlbereich sorgte, wenn noch kein Ladedruck vorhanden war. Der Zylinderkopf
war extrem bearbeitet : 52er Einlaßventile / 42er Auslaßventile
/ Nockenwelle 300 Grad mit Ventilhub 11,8 mm /drehzahlfest bis 7400 U /Min.!
Der Fächerkrümmer zur Aufnahme des Laders maß innen 43 mm /
die Auspuffanlage bestand aus Doppelrohren mit jeweils 80 mm!
Das Gemisch wurde durch 3 Stck. aufgemachte 45 er Weber-Doppelvergaser in geänderter
Turbo-Ausführung erzeugt! Das Gemisch im Teillastbereich bis gut 200 km/h
lag bei nur 0,3 % Co, bei Vollast um 8 % Co !!
Ein Benzindruckregler hielt den Druck stets 0,3 bar über den jeweiligen
Ladedruck!
Die Zündverstellung (von 49° à 23° !!) wurde durch Unterdruck,
Ladedruck und Fliehkraft geregelt. Eine kontaktgesteuerte Hochleistungs-Kondensator-Zündanlage
sorgte für 35.000 Volt! (Serie damals 15.000 Volt)
Das Fahrgestell
Die verstärkte Vorderachse stammt aus dem 2000 TI und ist mit einstellbaren
Koni-Dämpfern versehen.
Die Hinterachse stammt aus dem 3.0 SI und ist mit belüfteten, gelochten
Bremsscheiben ausgerüstet. Als Differenzial kommt heute das des BMW 635
i mit 40 % Sperre zum Einsatz mit einer Übersetzung von 3,07! Hinten werden
somit Federbeine mit Koni-Dämpfern verwendet! Es ist ein sehr direktes
Renn-Lenkgetriebe eingebaut, welches zu einem Gokart ähnliches Handling
führt!
Je nach Auswahl
der Bereifung und Übersetzung dreht der Motor ca. 3950 U/Min. bei 200 km/h
unter der Verwendung des 5-Gang -Spargetriebes und des Differenzials des BMW
635i!
Die Drehzahl lässt sich drastisch senken, indem man das 6-Gang -Getriebe
der Corvette ZR 1 und das Differenzial des BMW -Alpina B 7-Turbo verbaut! Die
mögliche Drehzahl bei 200 km/h liegt jetzt um nur noch 2000 U/Min. !!!
Der Benzintank, mit einem Fassungsvermögen von 120 l liegt geschützt zwischen den Federbeindomen über dem stabilen Hinterachsträger! Bei Verwendung von Spezialbenzin (ca. 119 Oktan und mehr !!) lässt sich die Motorleistung extrem erhöhen! Dieses wäre u.a. bei Beschleunigungsrennen von Vorteil! Einen weiteren Kick erhält man durch die Verwendung von einer Wasser-Methanol-Einspritzung, welche zu Turbo-F1-Zeiten wegen der gewaltigen Wirkung verboten war! Leistungen von weit über 1000 PS sind somit auch im Straßenbetrieb möglich!
Das Fernlicht wird mit 200mm großen Cibie-Zusatzscheinwerfern verstärkt!
Die Abblendlicht-Birnen haben je 100 Watt. Die Fernlichtbirnen je 160 Watt und
130 Watt (Serienbirnen Halogen 60 / 55 Watt). Das flutlichtähnliche Licht
erlaubt gute Sicht bei hohen Geschwindigkeiten bis über 300 km/h.
Die Hauben, Türen, Kotflügel und Spoiler bestehen aus sehr leichtem
Kunststoff und sind durch Bohrungen zusätzlich erheblich erleichtert. Die
Scheiben bestehen aus 3 mm dickem Kunststoff und sind zu öffnen!
Zusätzliche Sicherheit verleiht ein Spezial-Überrollkäfig aus
nahtlos gezogenen Stahl-Präsitions-Rohr der die 5 Sitzplätze nicht
einschränkt.
Der Kofferraumboden besteht aus gekantetem Alu.
Für die Kunststoffteile sind die Formen vorhanden! Sie sind eine einmalige
Sonderanfertigung von mir!
Die Bremskraft
Das Fahrzeug wird mit VORNE 330 mm großen Bremsscheiben und HINTEN mit
zusätzlich gelochten und ebenfalls innenbelüfteten Scheiben nachhaltig,
sehr wirkungsvoll verzögert ! (Die Porsche Turbo - Scheiben messen weit
nach dieser Zeit lediglich 304 mm !!)
Traktion
Durch die Mittelmotor-Bauweise hat das Fahrzeug eine sehr gute Traktion aus
dem Stand, weil die Hinterräder zusätzlich belastet werden. Die Seitenwindempfindlichkeit
ist so gut wie nicht vorhanden. In der Kurve verhält sich der Wagen äußerst
neutral und ist von mir mechanisch so gut ausbalanciert, dass eine heutige zusätzliche
elektronische Regelung verzichtbar ist. Die Übersteuerneigung (bricht hinten
plötzlich aus) des Serienwagens konnte vermieden werden.
Das Fahrzeug ist mit 13 Zoll breiten 3teiligen, sehr leichten BBS-Rennfelgen
ausgestattet.
Die Radhäuser geben Platz für fast jede gewünschte Reifenkombination
in Straßen oder Rennversion bis 385 mm Reifenbreite und 22 Zoll Radhöhe!
Das Fahrzeug ist fast 2 m breit und hat eine Bodenfreiheit von ca. 8 cm!! (somit
voll straßentauglich)
Achtung: Bei
der Verwendung von Straßenprofilreifen drehen die Antriebsräder auf
trockener, sauberer Straße im 3.Gang bei ca. 150 km/h noch haltlos durch!
Dieses kann vermieden werden, wenn man geschnittene Rennreifen benutzt. Lieferbar
mit Straßenzulassung zu üblichen Reifenpreisen !!
Es handelt sich bei der Leistung nicht um Traum - PS wie u.a. in der VW-Szene oder anderen Witzblättern beschrieben oder gar um Chip-Tuning, wo man sich die gewaltige Leistung einbilden muss !!
Auch im Rennsport
ist der Name Zynki-Power aktiv vertreten
Im Rennen setzen wir z.Z. einen FORMEL 1-Minardi-Cosworth ein, mit welchem wir
in einer europaweiten Serie für gebrauchte Formel 1- Fahrzeuge im Jahre
1995 und 1999 den Meistertitel erringen konnten! Davor benutzten wir einen Sportprototypen
Lola Gruppe C mit BMW Formel 1 -Turbomotor, ebenfalls in Eigenregie aufgebaut
und gewartet! Mit dieser Technik wurde Nelson Piquet 1983 Weltmeister der Formel
1!
Davor fuhren wir einen BMW 320i-Turbo im Colani-Design in der deutschen Rennsportmeisterschaft
sehr erfolgreich als Privatteam, gegen die Werksteams. Mein Freund Karl-Heinz
BECKER schnitt als bester Privatfahrer ab!! Das Fahrzeug galt als leichtestes
der Serie DRM!
ZYNKI-POWER-TURBO à damals (Ende der 60 er Jahre, Anfang der 70 er Jahre):
Gut 600 PS bei unter 1000 kg!! à V/max = über 310 km/h
mgl. Fahrleistungen: (bei einer Leistung von nur 600 PS + DRAG - Rennreifen)
0 - 100 km/h = gut 3 Sek. 0-200 km/h = gut 6 Sek. 0-300 km/h = gut 15 Sek.